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Chronik "750 Jahre Parndorf"

Die Parndorf Chronik

Die Parndorf Chronik

Die Parndorfer Chronik - demnächst kann man unsere Geschichte erblättern und erlesen


Vergangenheit wacht auf, sie lebt, sobald man sich in sie vertieft…,


Endlich ist es soweit! Seit 2011 wurde intensiv an der Parndorfer Chronik gearbeitet, im Rahmen der Feierlichkeiten zum 750 Jahr Jubiläum unserer Gemeinde wird das mehr als 400 Seiten umfassende, druckfrische Werk präsentiert.
In den letzten Jahren hat das Kernteam um Sepp Gmasz fast täglich in unterschiedlichen Archiven, wie dem Staatsarchiv, der Nationalbibliothek, dem Landesarchiv Burgenland, dem Parndorfer Pfarrarchiv, dem Budapester Staatsarchiv und der Nationalbibliothek in Bratislava nach Dokumenten, Geschichten und Geschehnissen recherchiert und diese zusammengetragen.

 

Die Literatursuche im Staatsarchiv mit 400 Kisten Akten, viele davon aus dem Harrachschen Familienarchiv, gestaltete sich für das Team sehr aufwendig. Weitaus weniger aufwendig und staubig, sondern lebendig und informativ waren die Gespräche und Treffen mit der Parndorfer Bevölkerung. Viele GemeindebürgerInnen haben ihre privaten Archive geöffnet und Erinnerungen geteilt. Das Resultat ist beachtlich, 400-500 Bilder konnten von den Chronisten gesammelt und inventarisiert werden. Ein regelrechtes Schneeballsystem an Informanten hat sich während der Recherchephase entwickelt.


Die Geschichten und Geschehnisse die, die ParndorferInnen und Parndorfer hier weitergeben konnten, ergeben gemeinsam mit Dokumenten aus den unterschiedlichen Archiven jetzt ein zeitlich durchgehendes Gesamtbild der Parndorfer Geschichte und haben im Laufe der Jahrhunderte dieses Dorf zu dem gemacht was es heute ist.

 

 

nach obenInhalte der Chronik

Inhalte der Chronik

Die geographische Grenzlage Parndorfs hat seine Entwicklung von jeher wesentlich geprägt, die Eckpfeiler der Parndorfer Geschichte und ein erster Einblick in den Inhalt der Parndorfer Chronik:

 

Julius Faustinus – ein Parndorfer Römer / Die Parndorfer Heide / Ortsgründung im Mittelalter / Die Harrachs als Grundherren von Parndorf / Von der Wüstung zur kroatischen Neubesiedlung / Grenzzwiste mit den Nachbarn / Mein Parndorf I (Maler) / Verkauft, verpfändet, verödet – das Dorf als Spielball der Mächtigen / Grundherrschaft und Lehenswesen / Dorfleben im 18 Jahrhundert /  Turbulente Zeiten: Kriege, Seuchen, Katastrophen / Die harrachsche Dominikalwirtschaft / Ortsbild und Hausformen / Die Revolution 1848 und ihre Folgen / Im Zeitalter von Industrialisierung und Kapital / Nationalismus. Erster Weltkrieg. Neue Heimat / Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg / Russische Besatzungszeit 1945-1955 / Mein Parndorf II (Fotografen)/ Geschichte der/ Kirche / Schulwesen einst und heute / Alltag und Volkskultur / Die Gasthäuser / Aufbruch in die Gegenwart / Reges Vereinsleben

 

 

nach obenDas Autoren Team der Parndorfer Chronik

Das Autoren Team der Parndorfer Chronik

Das Kernteam (v.l.nr.) bestehend aus Herbert Brettl, Bettina Dikovich und Sepp Gmasz hat seit 2011 in Archiven recherchiert und viele Gespräche geführt. Die Beiträge zum Thema Schulwesen und Kirche wurden von Volksschuldirektor Stefan Bunyai und Pfarrer Franz Hillinger verfasst.


Mag. Dr. Herbert Brettl
wurde 1965 in Halbturn, Burgenland, geboren. Er studierte Geschichte und Geografie an der Universität Wien und dissertierte über „Die burgenländische Auswanderung nach Argentinien“.
Der Historiker veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Beiträge und Bücher, darunter: Quellen zur Geschichte der Zigeunerpolitik im Bezirk Neusiedl am See (2007), Die jüdische Gemeinde von Frauenkirchen (2008), Nationalsozialismus im Burgenland. Opfer. Täter. Gegner (2012). 
Herbert Brettl wurde für sein Werk mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem „Fred Sinowatz – Wissenschaftspreis des Landes Burgenland (2004, 2012) und dem Förderpreis der Burgenlandstiftung Theodor Kery (2010)

Mag. Bettina Dikovich
Geboren 1975, wohnhaft in Parndorf, Studium Anglistik und Geschichte an der Universität Wien, Lehrerin am Gymnasium Neusiedl am See für die Fächer Englisch und Geschichte.
Die Chronik stützt sich teilweise auf ihre Diplomarbeit „Studien zur Ortsgeschichte von Parndorf“ aus dem Bereich Neuere Geschichte.

Dr. Sepp Gmasz
Geboren 1949 in Frauenkirchen, Lehramtsstudium in Musikerziehung und Geschichte, später Doktorat in Volkskunde an der Universität Wien. Dissertation über die Kultur-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Gemeinde Frauenkirchen im 18. Jahrhundert. Leiter der ORF Abteilung Volkskultur im Landesstudio Burgenland. Zahlreiche Sendungen zur burgenländischen Volkskultur in Radio und Fernsehen. 
Obmann des Burgenländischen Volksliedwerks; Mitglied des Volkskultur-Beirats in der Kulturabteilung des Landes; Leiter des Neusiedler Stadtarchivs; Leiter der Musikgruppe Die Buchgrabler. Ehrenzeichen des Landes Burgenland; Ehrenbürger der Stadt Neusiedl am See.

 

 
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